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Informationen und Tipps rund um den Garten



Aktuell: Wie man Bananenstauden überwintert

Musa basjoo In vielen Regionen Deutschlands lassen sich mit etwas Winterschutz auch exotische Bananenstauden erfolgreich im Garten ansiedeln. Als winterhärteste Art gilt die Japanische Faserbanane, Musa basjoo. Sie kann eine Höhe von mehr als 4 Metern erreichen, wobei die einzelnen Blätter etwa 2 bis 3 Meter lang werden. Die Frosttoleranz Ihrer Rhizome liegt bei etwa –12 Grad Celsius. Die Blätter werden allerdings bereits bei Temperaturen unter 6 Grad Celsius geschädigt. Um die Bananenstaude zu überwintern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Art ist, die Stämme der Staude auf etwa 10 cm Höhe zu kappen und den Wurzelbereich großzügig mit Laub, Stroh, Styropor oder anderem isolierenden Material abzudecken. Anschließend sollte der Wurzelbereich noch mit einer Plane gegen Nässe geschützt werden.Die Bananenstaude treibt dann im Frühjahr aus dem Wurzelbereich wieder aus, erreicht bei dieser Methode in der Regel aber nicht mehr als 3 Meter Höhe und setzt keine Früchte an. Ein Fruchtansatz erfolgt in der Regel an dreijährigen Stämmen.

Blüte und Frucht Musa basjoo Möchte man, dass die Bananenstaude größer wird und sogar Früchte ansetzt, muss man die Stämme frostfrei überwintern. Hierzu gibt es verschieden aufwändige Möglichkeiten, die je nach Klimazone und Anspruch an die gewünschte Höhe der Bananenstaude gewählt werden sollten. Das Prinzip ist immer das gleiche: Die Bananenstämme werden im Spätherbst auf die gewünschte Höhe zurück geschnitten und um sie herum wird ein Kasten aus isolierendem Material gebaut, der mit möglichst langsam verrottendem Laub gefüllt wird. Diese Konstruktion wird dann mit einer Plane gegen Nässe geschützt. Zum Frühjahr oder an milden, sonnigen Wintertagen sollte die Konstruktion gelüftet werden, damit die Temperatur im Innern nicht zu stark ansteigt und die Kondensationsfeuchte innerhalb der Konstruktion nicht zu hoch wird. Denn bei zu viel Feuchtigkeit werden die Stämme nass und weich und können sehr schnell gefrieren. Wie gesagt ist der Aufwand, der bei diesen sogenannten Bananenkisten geleistet wird sehr unterschiedlich: Vom einfachen Ring aus Schilfmatten, die mit Laub gefüllt und oftmals mit Luftpolsterfolie abgedeckt werden, bis zu mehreren Meter hohen, automatisch belüfteten und beheizten Konstruktionen ist bei Liebhabern exotischer Pflanzen vieles im Einsatz.

Ein Art der Überwinterung für Musa basjoo, bei der Aufwand und Nutzen meiner Meinung nach in einer guten Relation stehen, möchte ich Ihnen im Folgenden näher vorstellen:

Winterschutz Musa basjoo Die Ausgangs- situation im November 2012: Die Blätter wurden bereits durch die kühlen Temperaturen geschädigt.

Winterschutz Musa basjoo Die sogenannten Scheinstämme der Bananenstaude werden auf die gewünschte Höhe gekürzt.

Winterschutz Musa basjoo Aus Wärme isolierendem Material, hier sind es Styrodur-Platten, wird eine Kiste darum gebaut und mit Bändern und Stäben fixiert. Die Kiste wird mit möglichst trockenem und langsam verrottendem Laub gefüllt. Zusätzlich wurden hier noch Steinwolle-Matten um die Stämme gewickelt und später als Abschluss auf die Laubpackung gelegt.

Winterschutz Musa basjoo Die Konstruktion wird dann mit einer Styrodur-Platte verschlossen, mit Luftpolsterfolie umwickelt und mit Spanngurten fest fixiert.

Winterschutz Musa basjoo Abschließend sorgt eine wasserdichte Plane dafür, dass kein Niederschlags- wasser in die Bananenkiste gelangt. Eine zusätzliche Laubpackung im Wurzelbereich verhindert das Erfrieren der Rhizome.



Denn wie man Obstbäume richtig beschneidet, damit sie regelmäßig schmackhafte Früchte tragen, weiß heute kaum noch jemand. Und selbst ausgebildete Gärtner sind hier in der Regel überfordert. Doch können einige einfache Regeln helfen, die gröbsten Fehler zu vermeiden.

Warum trägt der Apfelbaum keine Früchte? Oder warum trägt er gleich massenhaft, aber allesamt bleiben winzig klein und schmecken nicht? Was für den Großvater noch eine Selbstverständlichkeit war, versetzt heute viele in Ratlosigkeit: Der richtige Schnitt am Obstbaum. Während die Kunst des Obstbaumschnitts Jahrhunderte lang von Generation zu Generation überliefert wurde, ist dieses Wissen mit dem Siegeszug der reinen Ziergärten in den letzten 50 Jahren weitgehend verschwunden. Zwar können Apfelbäume auch ohne Schnitt einige Jahre viele Früchte ansetzen, doch ist die Freude nur von kurzer Dauer: Sie vergreisen sehr schnell, setzen zuviel Fruchtholz an und bilden keinen Neu-Austrieb mehr, der aber nötig ist, um den Baum und die Früchte zu ernähren. Denn lässt man einen Obstbaum wachsen, wie er will, hat er bald eine struppige, dichte Krone, in der sich nur sehr kleine Früchte bilden und Pilzkrankheiten sich rasch ausbreiten.
Andererseits kann ein falsches Beschneiden dazu führen, dass ein Obstbaum über lange Zeit systematisch vom Fruchtansatz abgehalten wird. Ein zu starker Schnitt an jungen Bäumen signalisiert: „Neue Äste bilden und keine Früchte tragen“. Ein richtig beschnittener Obstbaum hat eine offene Krone, in der alle Früchte ausreichend Licht und Luft bekommen. Nur so können sie ausreifen und Geschmack entfalten. Auch Pilzkrankheiten lassen sich so wirksam reduzieren: Die Blätter trocknen nach Regenfällen schneller ab. Zwar gehört die „Hohe Schule“ des Obstbaumschnitts zu den Königsdisziplinen des Gärtners und für Anfänger ist das Durcheinander in der Baumkrone verwirrend. Doch können einige einfache Regeln helfen, die gröbsten Fehler zu vermeiden. Gartenbesitzern, die dauerhaft Obstbäume kultivieren und tatsächlich auch Obst ernten möchten, ist allerdings angeraten, sich mit entsprechenden Büchern oder Volkshochschulkursen mit dem Thema näher zu befassen.

Wann schneidet man Obstbäume?

Für den Schnitt der Obstgehölze haben sich bestimmte Jahreszeiten als besonders günstig erwiesen. Kernobst, wie Apfel und Birne beschneidet man am Besten im Spätwinter, wenn kein starker Frost mehr zu erwarten ist, also etwa ab Anfang März. Die Temperatur sollte über -5 C liegen, da das Holz sonst zu spröde und brüchig ist: Die Schnittwunden heilen schlecht. Ein Sommerschnitt unmittelbar nach der Ernte ist dagegen für Süß- und Sauerkirschen, frühreifenden Pfirsichsorten und Strauchbeerenobst empfehlenswert.

Wie man die Krone auslichtet

Zunächst einmal schneidet man alle offensichtlich kranken und abgestorbenen Zweige heraus. Auch alle steil nach oben ragenden Triebe - die sogenannten Wasserschosse - werden entfernt, da sie zwar Blätter aber keine Früchte bilden.
Längere und kräftige Zweige, die steil nach oben wachsen, können mit einem Trick dennoch fruchten: Hängen Sie mit einer Schnur ein Gewicht an die Zweigspitze. Denn besonders an waagerechten Zweigen bildet der Baum später Früchte. Äste, die nach innen wachsen, sich überkreuzen oder parallel zueinander stehen, sollten Sie ebenfalls entfernen, damit das innere der Baumkrone wieder gut durchlüftet und belichtet wird. Schneiden Sie diese Äste mit einer scharfen Baumschere oder Säge direkt am Ansatz ab. Dabei lässt man den in vielen Fällen gut erkennbaren Astring (eine kleine Rindenverwerfung) stehen. Anfänger machen oft den Fehler, Stummel stehen zu lassen. Die Wunden an diesen Aststummeln heilen aber nur sehr verzögert oder gar nicht und führen nicht selten zu nicht mehr reparablen Schäden. Ein weiterer, oft gesehener Fehler sind sogenannte stammbündige Schnitte, also ein Wegsägen des Astes direkt am Stamm. Die Folge sind irreparable Rindenverletzungen am Stamm.

Schema ObstbaumschnittA: Keine Aststummel stehen lassen.

B: Keine Stammbündigen Schnitte.

C: Den Astring erhalten, knapp daneben sägen.

D: Bei keilförmig verlaufenden Astringen vom oberen zum unteren Astring schneiden.


Damit der Baum nicht in den Himmel wächst

Obstbaumschnitt Schema ...müssen Sie das Höhenwachstum begrenzen. Denn sonst erreichen Sie bald nicht mehr die oberen Kronenteile für notwendige Pflegearbeiten und die Ernte wird dort zu einem höchst gefährlichen Unternehmen. Bei stark wachsenden Obstsorten kann das bereits nach dem fünften oder sechsten Standjahr der Fall sein. Kappen Sie die sogenannten Gerüst- oder Leitäste über waagerecht nach außen gerichtete Seitentriebe. So flacht sich die Krone ab und man kann in den folgenden Jahren immer wieder dort die Säge ansetzen und verhindern, dass die Krone dort durch senkrecht stehende Äste wieder in die Höhe wächst. Durch jede Schnittmaßnahme werden den Obstbäumen Verletzungen zugefügt. Damit daraus keine Folgeschäden entstehen, sollten die Wunden unmittelbar nach dem Beschneiden mit einem geeigneten Mittel zur Wundbehandlung bestrichen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass auch der Wundrand lückenlos bedeckt wird.



SommergartenStell Dir vor, es ist Sommer:
Die Sonne scheint und der Wunsch nach Urlaub wird immer größer, doch an Wegfahren ist im Moment nicht zu denken.

Viele Freunde und Bekannte sind im Sommerurlaub, genießen mediterranes Leben und lange Nächte unterm Sternenhimmel – neidisch? Dazu besteht kein Grund, denn das südländische Lebensgefühl kennt keine Grenzen und lange, laue Sommernächte lassen sich auch hier genießen.

Garten, Balkon und Terrasse bieten sich für einen besonderen Kurzurlaub an, dem schnellen Ausstieg aus dem Alltag, nach Feierabend und am Wochenende –
Ein Reiseziel, an dem die Uhren anders ticken, langsamer, ohne Hast und Eile.


Magisches Blau

Magisches BlauMit einigen Tricks, einfachen Mitteln und stilvoller Gartendekoration hält das Urlaubsgefühl im Garten oder auf Balkon und Terrasse Einzug. Die Farbe Blau besitzt fast magische Kräfte und die kann man sich zunutze machen: Leuchtendes Blau hat etwas Mediterranes an sich und erinnert an den sonnigen Süden mit azurblauem Himmel und endlosem Meer. Mit dem Farbtopf kann im Garten nachgeholfen werden, um diesem Traum näher zu kommen, indem z.B. eine Bank, ein Stuhl oder ein anderes auffallendes Gestaltungselement kobaltblau gestrichen wird. Kombiniert mit erfrischenden Pastelltönen wird das südliche Flair noch verstärkt. Auch auf dem Balkon kann etwas Farbe Wunder wirken und ein kleiner Tisch in leuchtendem Blau oder ein großer Pflanzkübel in zartem Pastellblau bringt die Leichtigkeit des Sommers in den Topfgarten.

Urlaubspflanzen

Neben den richtigen Farben hilft auch die Pflanzenauswahl beim Entspannen zu Hause: Großblättrige Pflanzen wirken exotisch und verstärken so das Urlaubsgefühl. Blüten in warmen Orange- bis Rottönen setzen Akzente und erinnern an italienische Terracotta. Die Wärme in den Mittelmeergebieten führt dazu, dass bestimmte im Sommer blühende Zwiebelblumen dort besonders populär sind, z.B. Schmucklilien (Agapanthus), Indisches Blumenrohr (Canna), Begonien und Dahlien. Diese Pflanzen vertragen die hohen sommerlichen Temperaturen gut, denn sie stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen. Die meisten im Sommer blühenden Zwiebeln und Knollen sind frostempfindlich und werden deshalb erst im Frühjahr gepflanzt. (IZB)

Jetzt wird`s "Euphorbisch"

Euphorbia characciasMit  Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia) hält auch in unseren Gefilden mediterranes Ambiente Einzug:
Herrliche limonengelbe Blüten - interessante Blattfarben und -strukturen - ornamentale Gestalten.

Die meisten Euphorbien wachsen gern an trockenen, sonnigen Standorten. Aber es gibt auch Arten, wie zum Beispiel Euphorbia robbiae, für die es gar nicht schattig genug sein kann.

Besonders imposant ist die Mittelmeer Wolfsmilch (Euphorbia characcias).
Diese wintergrüne Schönheit ist fantastisch in allen trockenen Beeten oder auch als Kübelpflanze auf "Balkonien".

Silbriggraue Blätter vermitteln das ganze Jahr echtes "Mittelmeer-Feeling" und limonengelbe Blüten bieten ab März ein echtes Highlight. 

Oder lieber in den Dschungel?

BananenblattDer Dschungel kann auch im kleinsten Hinterhof locken! Mit verschiedenen Bambus-Arten, winterharten Palmen und Bananenstauden holen Sie sich den Urwald vor die Tür. Gerade der rasant wachsende Bambus bietet sich nicht nur als schneller Sichtschutz an. Mit seinem leichten, lockeren Wesen verzaubert er jede Gartensituation. Ob als bodendeckender Winzling oder als über zehn Meter hoher Gigant: Für jeden Zweck steht eine breite Auswahl an winterharten Arten zur Verfügung.
Man glaubt es kaum, aber auch Palmen-Arten, wie die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) lassen sich erfolgreich im Garten ansiedeln. Sie ist in ihrer Heimat häufig längeren Frostperioden mit Eis und Schnee ausgesetzt und für unser Klima eine der robustesten und wuchsfreudigsten Palmenarten, mit bis zu 30 cm Stammwachstum jährlich. Auspflanzzeit ist von Mai bis August. So kann die Palme sich, lange vor dem nächsten Winter, an den neuen Standort gewöhnen und ausreichend neue Wurzeln bilden.


Der Vorgarten als Visitenkarte des HausesDer erste Eindruck ist entscheidend, im Vorstellungsgespräch wie beim Vorgarten. Erst ein individuell gestalteter Vorgarten gibt dem Haus ein Gesicht und macht es wiedererkennbar. Und er ist ein täglich erlebtes Stück Natur, denn wie oft hält man sich in den Wintermonaten im hinteren Teil des Gartens auf? Der Vorgarten hingegen fällt an jedem Tag ins Blickfeld. Keine Kleinigkeit bleibt unentdeckt, weder das erste duftende Veilchen im Frühjahr noch die letzten feurig getönten Blätter im Herbst. Deshalb lohnt eine gut durchdachte Planung des Vorgartens, erfüllt er doch viele wichtige Funktionen: Er signalisiert den Beginn des privaten Raums, schafft Abstand zur Straße, dient als Arbeitsfläche für kleine Reparaturen und Abstellfläche für Abfalltonnen und Fahrräder, als Kinderspielplatz, Treffpunkt und Durchgangsweg zwischen Haus und Garage oder dem Garten hinter dem Haus. Gemeinsam mit Ihnen verleihe ich der Visitenkarte Ihres Hauses eine professionelle und unverwechselbare Gestalt.


Mehr als nur der Weg zur Haustür

Auf einer fachgerecht verlegten Pflasterfläche ohne Stolperfallen gelangt man sicheren Fußes ins Haus. Polierte Natursteinplatten werden bei Nässe schnell rutschig und sollten für den Außenbereich tabu sein, besser sind sägeraue Platten. Ein mit dem Wegematerial harmonierender Findling, eine Skulptur oder Natursteinblöcke in Sitzhöhe runden das Bild ab. Besonders freundlich und einladend wirkt ein Vorgarten, der den Namen Garten auch verdient. Bekanntlich kommt es ja nicht auf die Größe an, aber je kleiner die Fläche, desto mehr Geschick ist gefragt: Mit wenigen Mitteln viel zu erreichen, ist auch für Experten eine reizvolle Herausforderung. Ein kleiner Hausbaum oder ein großer Strauch bilden das Gerüst. Für den Einzelstand besonders geeignet sind winterblühende Gehölze, die in der kalten Jahreszeit alle Blicke auf sich ziehen. Fällt die Entscheidung zum Beispiel auf die Schneeball-Art Viburnum farreri oder die angenehm duftende Heckenkirsche (Lonicera purpusii), wirkt dies wie eine Aromatherapie in der dunklen Jahreszeit. Immergrüne wie der Buchsbaum ersetzen bei Platzmangel die obligatorische Tanne und sorgen mit glitzerndem Raureif oder Schnee bedeckt für vorweihnachtliche Stimmung. Ab dem Frühjahr übernehmen dann blühende Stauden und Kleinsträucher die Hauptrolle im Beet.“


Ins rechte Licht gerückt

Erleuchtete Eingangsbereiche und Wege heißen erwünschte Besucher willkommen und ersparen den Bewohnern das lange Suchen nach dem Hausschlüssel. Mit einem Bewegungsmelder verbunden, verscheucht eine helle Lichtquelle zudem ungebetene Gäste. Versieht man die Beleuchtung mit Dimmer, so lässt sich je nach Wunsch sanfte Dauerbeleuchtung oder auch helles Arbeitslicht schaffen.
Damit bei Dunkelheit auch die Bepflanzung nicht ihre Wirkung verfehlt: Ein Solitärstrauch, dessen Geäst oder Blattwerk abends von unten angestrahlt wird, wirkt imposant und wie aus einer anderen Welt. Eine gelungene Beleuchtung lebt vom spannungsvollen Wechsel zwischen Licht und Dunkel. Ein Garten, der zu jeder Tages- und Nachtzeit benutzbar ist und Aufenthaltsqualität bietet, ist zeitgemäß: Die Trendforscherin Li Edelkoort prophezeit für die kommenden Jahre eine Veränderung der Gartennutzung, die heutigen Lebensbedingungen in der Stadt forcieren den Gartengenuss rund um die Uhr. Beleuchtete Elemente machen selbst dann den Garten zu einem Blickfang, wenn die Außentemperaturen einen Aufenthalt auf der Terrasse nicht zulassen.

funktionale Beleuchtung und magische Lichteffekte

Mit einer raffiniert geplanten Beleuchtung lassen sich erstaunliche Effekte erzielen: Kühleres Licht am Wegesrand und warmes Licht an der Haustür üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Praktisch und schön sind in den Boden eingelassene Leuchtsteine mit Leuchtdiodentechnik, kurz LED. Sie sind langlebig, energiesparend und lassen sich schwellenlos in den Pflasterbelag der Einfahrt integrieren. Wegen des geringen Stromverbrauchs eignet sich diese Technik auch für die Kombination mit Solarzellen, die von normalem Tageslicht gespeist werden. Sehr dekorativ sind auch fragile Skulpturen aus Lichtleitfasern, die sich - feinen Gräsern ähnlich - schon bei einem leisen Lufthauch hin und her wiegen. Niedervoltanlagen für die Beleuchtung von Wasserflächen und Brunnen verleihen dem Garten durch die Reflexion des Lichtes im Wasser einen traumhaften Charakter.(BGL)


Auf die Planung kommt es an

Eine professionelle Gartenberatung ist der erste Schritt zur Gestaltung und wirkungsvollen Beleuchtung des Vorgartens. Zwar lässt sich eine Beleuchtung auch nachträglich installieren, aber oberflächennah verlegte Leitungen sind eine Gefahrenquelle bei Pflanz- und Pflegearbeiten mit Spaten und Hacke und sehen nicht gut aus. Gern helfe ich Ihnen bei der Aufteilung der Flächen und berate Sie, welche Bereiche nach sicherheitstechnischen oder ästhetischen Kriterien beleuchtet werden sollen. Warum nicht den Wunsch nach mehr Licht vor der Haustür mit der Neuanlage des Vorgartens verbinden? Da vor dem Haus meist andere Standortbedingungen herrschen als dahinter, lässt sich dort auch ein ganz anderer Gartenstil verwirklichen. Ein Themengarten wie der Heidegarten eignet sich für die Sonnenseite des Hauses, auf der Nordseite lässt sich mit einem liegenden Baumstamm - umgeben von sattgrünem Farn und zarter Elfenblume - eine kleine Waldsituation nachempfinden. Ich berate Sie gern, welche Stilmöglichkeiten Ihr Vorgarten zulässt und wie Sie Ihre Mittel effektiv und nachhaltig einsetzen.




Acer platanoides 'Globosum' betonen den EingangsbereichEin Hausbaum ist etwas ganz Besonderes. Er hat fast magische Fähigkeiten, denn er macht ein Haus unverwechselbar, verleiht ihm Persönlichkeit und erzeugt ein Gefühl der Geborgenheit. Ein Baum in der Nähe des Hauses schafft eine optische Verbindung zwischen Drinnen und Draußen und ermöglicht eine Fülle an Naturbeobachtungen, da er vielen Kleintieren einen Lebensraum bietet. Er lässt den Wechsel der Jahreszeiten intensiv miterleben und ist ein Fixpunkt im Garten.

Schutz- und Lebensbäume

Haus und Baum können eine Einheit bilden, die so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck. Die große Auswahl schöner Hausbäume macht das möglich: Sie reicht von kompakten Kugelbäumen für kleine Vorgärten bis hin zu Exemplaren, die sich zu mächtigen, eindrucksvollen Baumgestalten entwickeln. Hausbäume wurden von unseren Vorfahren aus den verschiedensten Gründen gepflanzt. Sie sollten Gebäude vor Unheil schützen und Blitze, böse Geister und Hexen fernhalten. Bäume wurden außerdem oft zur Geburt, Taufe oder Hochzeit gepflanzt. Man glaubte, dass ihr Schicksal auf besondere Weise mit dem der Hausbewohner verbunden sei.


Bodendeckende Stauden

Zum Unterpflanzen und zum Beschatten des Wurzelbereichs eines Hausbaumes sind niedrige, teppichbildende Stauden ideal, z.B. die Golderdbeere (Waldsteinia) sowie verschiedene Storchschnabel-Arten und -Sorten (Geranium). Das dekorative, dichte Blattwerk dieser Stauden schützt den Boden vor Austrocknung und die schönen Blüten bieten farbliche Abwechslung: Die Blütenfarben des Storchschnabels umfassen neben Weiß und Rosa auch rote und blaue Töne. Die Golderdbeere belebt halbschattige und sogar schattige Gartenpartien mit leuchtend gelben Blüten. Für lichtarme Gartenecken sind auch Schatten vertragende Gräser wie die robuste, wintergrüne Wald-Marbel (Luzula) gut geeignet.

Kleine Bäume

Selbst wer wenig Platz hat, kann einen Hausbaum pflanzen. Klein bleibende Bäume wie die Kugel-Akazie (Robinia pseudoacacia ’Umbraculifera’) sind hier eine gute Lösung. Dieser Baum formt von Natur aus markante, runde Kronen. Der Kugel-Ahorn (Acer platanoides ’Globosum’) und der Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides ’Nana’) bilden auch ohne Schnitt eine runde Krone, die dann allerdings mit zunehmendem Alter flacher wird.

Spiegel der Jahreszeiten

Ein Obstbaum spiegelt den Lauf des Jahres von der Blüte im Frühjahr bis zur Erntezeit im Herbst besonders deutlich wider. Obstbäume können eine beachtliche Größe entwickeln, doch es gibt auch viele klein bleibende Sorten, so dass selbst in einem Stadtgarten noch für ein Apfelbäumchen Raum ist. Doch sollte man hier bedenken, dass Obstbäume einen regelmäßigen, fachgerechten Schnitt benötigen.

Wenn Gartenbesitzer Rot sehen...

Eine Ausnahmepersönlichkeit unter den Hausbäumen ist die Hängeblutbuche (Fagus sylvatica ’Purpurea Pendula’). Sie hat tiefrote Blätter und bis zum Boden herunterhängende Äste. Auch die Blut-Pflaume (Prunus cerasifera ’Nigra’) beeindruckt mit intensiv dunkelroten Blättern. Sie entwickelt sich zu einem baumartigen Strauch oder kleinen Baum, der vor oder während des Blattaustriebes im Frühjahr dicht mit hellen, rosaweißen Blüten bedeckt ist.

Riesen und Zwerge

Es muss nicht die Farbe der Blätter sein, die auffällt, auch ihre Form kann einen Baum adeln. Dies trifft z.B. auf den Ginkgo zu. Er gilt als lebendes Fossil, denn er existierte schon zu Zeiten der Dinosaurier. Vor den Eiszeiten war der Ginkgo in Mitteleuropa heimisch. Er starb hier aus, überlebte aber in China und gelangte von dort wieder nach Europa. Seine außergewöhnlichen, fächerförmigen Blätter haben schon Goethe fasziniert, der ihn in seinem Gedicht „Ginkgo biloba“ verewigt hat. Dieser Baum kann 15 bis 20 m oder sogar höher werden, doch es gibt auch kleinere Sorten wie den Ginkgo ’Mariken’, einen Miniaturbaum mit rundlicher Krone. Er wächst langsam und bleibt so klein, dass er als Kübelpflanze sogar den Balkon oder Eingangsbereich verschönern kann.

 Die richtigen Fragen stellen

Ein Hausbaum ist ein Freund fürs Leben und es lohnt sich deshalb, ihn mit Bedacht auszusuchen. Einige Entscheidungskriterien sind schon durch den zukünftigen Standort vorgegeben, z.B. Bodenart, Lichtverhältnisse, Mikroklima und der Platz, der zur Verfügung steht. Dazu kommen eigene Wünsche wie schöne Blüten, dekoratives Laub, essbare Früchte oder eine auffallende Herbstfärbung. Praktische Aspekte sind ebenfalls wichtig: Soll der Baum eine bestimmte Funktion erfüllen, beispielsweise Schatten spenden oder als gestalterisches Element dienen?

 Für eine gelungene Partnerschaft

Auch das zukünftige Umfeld des Baumes sollte bei den Überlegungen eine Rolle spielen, denn ein Baum kann den Stil des Hauses unterstreichen. Welche Form soll die Krone haben, beispielsweise dicht geschlossen und geometrisch oder besser locker und breit ausladend? Ein Baum mit einer kugelförmigen oder säulenartigen Krone passt gut zu einem modernen Gebäude, während sich ein Baum mit lockerem, breitem Wuchs und dem Zauber des Ursprünglichen ausgezeichnet in ein ländliches Umfeld einfügt. Wer sich so vorbereitet und beim Kauf gut beraten lässt, wird viele Jahre lang Freude an einem ganz besonderen Baum haben. (PdM)




Deschampsia cespitosaDas Gestalten mit Gräsern gewinnt zunehmend an Bedeutung. 
Ob als Solitärpflanze, Bodendecker oder Kübelpflanzen: Gräser sind in der modernen Gartengestaltung nicht mehr wegzudenken. Gräser sind unkompliziert, verlangen wenig Pflege und wirken im Jahreslauf länger attraktiv als die meisten anderen Pflanzen.



Bestehende Gärten mit älteren Gehölzen bieten meist schattige bis halbschattige Standorte. Diese Bereiche sind für Gräser eher problematisch, da viele Arten in erster Linie auf offenen, sonnigen Plätzen gedeihen. Doch gibt es vom immergrünen Bodendecker bis zum stattlichen Solitärgras eine Reihe von geeigneten Gräsern für diese Bereiche. In der Pflanzenverwendung sind Gräser durch Ihre vielfältigen Formen und Einsatzmöglichkeiten unersetzbar. Höhere Arten geben einer Pflanzung Struktur. Niedrige Gräser, als Bodendecker eingesetzt, bringen Ruhe in eine Pflanzung und helfen darüber hinaus, das sogenannte „Unkraut“ zu unterdrücken.

Gelb- und weißbunte Gräser für den Schatten

Weiß- und gelblaubige Arten können schattigen Bereichen Helligkeit und einen freundlichen Aspekt verleihen. Die wohl bekannteste Art ist die Japan-Segge (Carex morrowii 'Variegata'). Mit ihren weiß gerandeten, immergrünen Blättern ist sie ein zuverlässiger Bodendecker für frische, humose Standorte und zur Unterpflanzung von Gehölzen. Auch die Sorte 'Aureovariegata' ist eine empfehlenswerte Züchtung, die mit ihrem gelben Blattrand etwas freundlicher wirkt.

Eines der attraktivsten Gräser für den schattigen Garten ist wohl die Gelbgrüne Gartensegge (Carex hachijoensis 'Evergold'). Sie zeichnet sich durch einen breiten, goldgelben Mittelstreifen aus, wodurch sich spannungsvolle Kombinationen mit dunkellaubigen Stauden erzielen lassen. Auf Grund ihres horstigen Wuchses breitet sie sich nicht aus und sollte am besten in Gruppen gepflanzt werden.

Höhere Gräser geben Struktur

Höhere Strukturgräser für schattige Bereiche sind rar. Zu den verlässlichsten und schönsten Arten gehört die Rasenschmiele (Deschampsia cespitosa), die in zahlreichen Sorten im Handel ist. Die 30 – 50 cm hohen Blatthorste entwickeln zahlreiche, bis zu 100 cm hohe Blütenstände. Sie entfalten Ihre Schönheit ab Juni und halten oft bis in den August hinein. Die Rasenschmiele neigt zur Selbstaussaat, deshalb sollte in einer Pflanzung nur eine Sorte verwendet werden, da diese dann steril ist. Bei ausreichender Feuchtigkeit fühlt sich die Rasenschmiele auch an sonnigen Standorten wohl.

Ein anderes, weit verbreitetes, immergrünes Gras ist die Riesen-Segge ( Carex pendula). Sie entwickelt beeindruckende, bis zu 120 cm hohe, überhängende Blütenstände. Allerdings sollte die Riesen-Segge nur mit großer Vorsicht verwendet werden, da sie sich sehr stark aussät und man regelmäßig die Jungpflanzen entfernen muss.

Riesengräser für den Schatten

Wer es noch höher mag, dem sind Bambusse anzuraten. Hier gilt es zunächst zwischen horstig wachsenden und Ausläufer bildenden Arten zu unterscheiden. Zu den horstig wachsenden sind die Fargesien (Fargesia  murielea) zu zählen. Sie können – je nach Sorte - als Einzelpflanze oder auch als Sichtschutzhecke verwendet werden. Ungeschnitten wachsen die meisten Sorten etwa 3 – 4 m hoch.

Die Ausläufer bildenden Sorten werden in der Regel höher und bekommen dickere Halme. Allerdings muss man sie in jedem Fall in eine Wurzelschutzsperre pflanzen, die einen Durchmesser von mindestens 1,5 m haben sollte. Vielfach sieht man, dass diese Bambusse in Mörtelkübel gepflanzt werden. Davon ist jedoch abzuraten, da das Volumen für die stark wachsenden Wurzeln viel zu klein ist. Für schattige Standorte ist hier besonders  Pseudosasa japonica empfehlenswert. Sie wird etwa 3 – 4 m hoch und lässt sich ebenso als Solitärpflanze, wie auch als undurchdringbare Hecke verwenden.
Eine besonders exotische Anmutung bietet Indocalamus tesselatus, der mit rund 50 cm das größte Bambusblatt in unserem Klima hervorbringt. Diese Art ist sogar für Pflanzgefäße geeignet. Ausgepflanzt wird dieser Bambus etwa 1,5 m hoch. Man sollte jedoch für diesen Bambus einen geschützten Platz aussuchen, da er nur bis etwa -20° C winterhart ist.


Efeu-Hecke am laufenden MeterEin häufiges Dilemma: Der Neubau des Hauses ist fertig, die Terrasse lädt zum Aufenthalt im Freien ein. Was immer noch fehlt, ist eine attraktive Trennwand, die das Grundstück zum Nachbarn abschirmt und für entspannte Privatsphäre sorgt. Mit der Hecke am laufenden Meter als grünem, dichtem Sichtschutz rückt der Nachbarn in weite Ferne. Was an nur einem Tag entsteht, ist eine attraktive, natürliche und blickdichte Abgrenzung zur Außenwelt.

Die Hecke am laufenden Meter ist mit dreierlei Pflanzen erhältlich: Lieferbar sind Laub abwerfende Sträucher wie Fagus (Rotbuche) und Carpinus (Hainbuche) und auch die wintergrüne Hedera (Efeu). Die Hecke wird im Frühjahr und im Herbst an beiden Seiten des Gitters zurück geschnitten und mindestens einmal im Jahr gedüngt. Vor allem während trockener Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung ratsam.

Die praktische Hecke ist überall dort sinnvoll, wo sofortiger grüner Sichtschutz gewünscht und wenig Platz ist: Im Privatgarten, in engen Wohnsiedlungen, auf Terrassen und auch Balkonen bietet die Hecke am laufenden Meter eine pflegeleichte und langlebige Alternative zu Holzzäunen. (Halm)


Grenzabstände für Heckenpflanzen
Vor einer Heckenplanung sollten Sie sich vergewissern, dass die Grenzabstände zum Nachbargrundstück oder anliegenden öffentlichen Grundstücken eingehalten werden. Den genauen Mindestabstand können Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung erfragen. Allgemein gilt: Grenzabstand mindestens 100cm, Heckenhöhe maximal 300cm.

Pflanzzeiten für Heckenpflanzen
Die richtigen Zeiten zum Pflanzen richten sich nach den Klimaverhältnissen und Witterungsbedingungen. Frischgerodete Heckenpflanzen als Laubgehölze können in der Regel im Herbst ab Ende Oktober (Herbstsaison) und im Frühjahr bis Ende April (Frühjahrsaison) gepflanzt werden.
Frischgerodete immergrüne Nadelgehölze und Koniferen können oft schon ab Ende September und im Frühjahr bis Anfang Mai gepflanzt werden.
Container-Pflanzen können im Prinzip während der ganzen Vegetationsperiode gesetzt werden.

Pflanzabstände bei Heckenpflanzen
Man unterscheidet zwischen lockerwachsenden, naturnahen Hecken und streng geformten Hecken, die entweder durch säulenförmigen Wuchs oder durch regelmässigen Schnitt mehr oder weniger schmale grüne Begrenzungen bilden.
Ausschlaggebend für den Pflanzabstand ist die Grösse und Verzweigung einzelner Heckenpflanzen. Bei zu geringem Pflanzabstand schliesst sich eine Hecke zwar sehr schnell, aber dabei besteht die Gefahr, dass Sie später wegen Lichtmangels von innen verkahlt. Als allgemeiner Richtwert gilt bei lockerwachsenden Hecken ein bis zwei Stück pro Meter, bei streng geformten Hecken zwei bis fünf Stück pro Meter.

Die Praxis der Heckenpflanzung
Je nachdem, wie lang eine Hecke gepflanzt werden soll, erfolgt die Ausrichtung des Pflanzgrabens oder der Pflanzlöcher mittels einer Richtschnur. Der Pflanzgraben oder einzelne Pflanzlöcher sollten etwa 1/3 grösser und breiter als der Wurzelballen ausgehoben werden.
Da Heckenpflanzen auf engstem Raum wachsen müssen, ist vor der Pflanzung eine gute Bodenverbesserung notwendig. Auf einfache Weise kann der Boden des gesamten späteren Wurzelbereichs durch Beigaben von Kompost oder anderer Naturdünger verbessert werden. Salzähnliche Mineraldünger sollten man nicht direkt in den Wurzelbereich geben.



Staudenbeete machen viel Arbeit und erfordern großes Fachwissen?
Im Folgenden eine kleine Staudenliste: Diese Pflanzen entwickeln sich mit ihrem kraftvollen Wesen zu üppiger Schönheit und benötigen nicht viel Pflege. Sie lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und vermitteln den Eindruck eines wildnishaften Gartens. Pflanzen - zurücklehnen - genießen und träumen:
•Anemone japonica
•Aster ericoides
•Aster laevis
•Boltonia
•Brunnera
•Cephalaria
•Chelone
•Echinops
•Foeniculum
•Macleya
•Veronica virginiaca




Auf Gartenschauen, hier Burghausen, werden (leider) oft Trends gesetztIm Vergleich zur Gartenbegeisterung in England ist Deutschland noch Entwicklungsland. Neben einer schier unüberschaubaren Anzahl verschiedener Gartenzeitungen und Fernsehformaten, wird dort insbesondere über die Gartenschauen intensiv berichtet. Tägliche, einstündige Berichterstattungen, zum Beispiel von der Chelsea Flower Show, erreichen für hiesige Verhältnisse unglaubliche Einschaltquoten.
Der Einfluss der Medien reicht in England mittlerweile bis in die Planung und Konzeption der Gartenschauen: Die Schaugärten sind dort nicht betretbar, Pflanzenauswahl und Blütezeitpunkte sind exakt auf die wenige Tage dauernden Veranstaltungen abgestimmt. Und die bühnenhafte, bildartige Planung der Gärten orientiert sich verstärkt an der zweidimensionalen Darstellung in Zeitschriften und Fernsehen. Dort werden Trends gesetzt, mit denen sich Gartenarchitekten und ausführende Betriebe europaweit auseinandersetzen müssen. Oft ist es den Kunden nur schwer zu vermitteln, dass die Bilder, die sie in Zeitschriften und Büchern finden, nur bedingt dauerhaft umsetzbar sind und meist nur kurze Blüte-Highlights von wenigen Wochen bieten. Zudem lässt sich die auf das milde englische Klima abgestimmte Pflanzenauswahl nicht immer auf hiesige Verhältnisse übertragen.

Gestaltungstrends

Gestalterische Aspekte werden bei der Planung von Gärten immer stärker akzentuiert. Pflanzen treten oft nur noch als dekorative Begleitelemente in Erscheinung. Auch dies lässt sich als Folge auf das mediale Ereignis "Gartenschau" zurückführen. "Über Nacht" erstellt, für fünf Tage gebaut: Der Anspruch, ein fertiges "Gartenbild" zu ergeben, reduziert die Pflanzenauswahl auf Machbarkeit und Blütezeitpunkte. So werden einige Pflanzen, wie Allium 'Purple Fusion' zum unvermeidlichen Trendartikel. Zudem haben viele Planer keine Ahnung mehr von Pflanzen: Innenarchitekten, Dekorateure und Designer haben den Garten als Gestaltungsort entdeckt und wecken mit kraftvollen, spektakulären Gestaltungen aus meist toten Baustoffen das Interesse der Armada von Gartenfotografen.

Materialtrends

Der "Siegeszug" der Gabionen wird sich in Zukunft auch verstärkt im Hausgartenbereich fortsetzen. Dabei werden zunehmend ungewöhnliche Füllstoffe, wie Holz oder Glas eingesetzt. Glas ist überhaupt stark im Kommen: Ob als Bodenbelag in Form von Glaskies oder Splittern, als in den Boden eingelassene Glasplatten zur Beleuchtung oder auch als Mulchstoff in Pflanzungen.


Bambus und KiesBepflanzungstrends

Was auf herkömmlichen Wege ein bis zwei Jahre dauert, wird heute über Nacht gefordert: Blumenwiesen. Wiesenartige Staudenpflanzungen, gepflanzt aus hunderten von Gräsern und Stauden sind ein Trend der 2001 begann und sich weiter fortsetzt. Keine Gartenschau ohne diese aufwändigen, nur kurze Blüte-Highlights setzenden Pflanzungen.

Auch der wunderbare Bambus gerät zunehmend durch unsachgemäße Sortenwahl und die Desinformation über die "Blühproblematik" in Verruf. Asiatisch anmutende Gartenbilder von Bambus und weißem Mamorkies finden sich mittlerweile in fast jedem Gartenbuch. Doch nach zwei bis drei Jahren ist die Pracht vorbei. Algen und Schmutz lassen den Kies unansehlich werden. Hier ist eher zu heimischen, hellen Kiessorten zu raten. Zudem wird dort oft der bekannteste Bambus, Phyllostachys aurea, benutzt. Allerdings heißt er nicht aurea weil seine Halme schön golden werden sondern weil seine Blätter nach und nach vergilben und abfallen. Bei Kiesflächen ist dort also dauerhaft für Beschäftigung gesorgt...






Wintergarten - Info

www.haus-und-garten-verzeichnis.de
Das Portal rund um Haus und Garten

www.landhausgarten.com
Schöne private Homepage über das Entstehen eines Landhausgartens

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Traumgärten preiswert gestalten
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